WELCHE ROLLE HAT DEIN HUND? Intuitive Energiearbeit beim Hund Teil 2

Hast du mit der Übung aus der letzten Woche herausgefunden, wer bei deinem Mensch/Hund Team die Chefposition inne hat? (HIER kannst du nachlesen…)

Partnerersatz, Accessoire, treuer Gefährte – Welche Rolle hat dein Hund?

… du meinst, das ist doch klar, er/sie ist dein Haustier?
Dann lass uns doch einmal genauer hinschauen:
Was siehst du in deinem Hund? Was sind die Beweggründe für dich, mit einem Hund leben zu wollen?

Hier sind ein paar Vorschläge von mir (die Liste ist bestimmt nicht vollständig…):

  • Partnerersatz – um eine Leere zu füllen
  • Kinderersatz – um mich „kümmern“ zu können
  • Sportgerät
  • Jemand dem ich meine Liebe zeigen kann, wenn ich es bei anderen Menschen (oder mir selbst gegenüber) nicht kann
  • Opfer – Jemand, an dem ich meine Aggressionen auslassen kann, Dominanz zeigen kann
  • Statusobjekt, Prestigeobjekt (bekommt teure Halsbänder, Körbchen, Spa-Behandlungen…)
  • Accessoire…sieht einfach niedlich und flauschig aus
  • Einkommensquelle (manche Züchter)
  • Um deine Unsicherheit zu verbergen/dich stark zu fühlen (schüchterne Menschen, die sich einen imposanten, starken Hund zulegen)
  • Um die Kinder mit Tieren aufwachsen zu lassen
  • Um die Familie zu vervollständigen
  • Weil du diese wunderbaren, sozialen Geschöpfe liebst und ihre Gegenwart genießen möchtest. Je nach ihrer Veranlagung forderst und förderst du sie?

…wenn du ganz, ganz ehrlich bist: bei welchem Punkt findest du dich wieder? Oft ist es auch eine Kombination aus mehreren Punkten.

Jeder hat seine eigenen Gründe, sich einen Hund anzuschaffen.

Das ist ja auch völlig in Ordnung. Manche dieser Gründe bewirken aber – energetisch gesehen – dass der Hund Lasten trägt, die gar nicht zu ihm gehören. Unbewusst wird ihm eine Rolle aufgebürdet, was er so nicht tragen kann. Das kann dann im Laufe der Zeit leicht zu Verhaltensauffälligkeiten oder sogar zu Krankheiten führen.
Damit du lange Freude an einem aktiven, gesunden, ausgeglichenen Hund hast, ist es hilfreich, einmal ganz ehrlich eure Beziehung anzuschauen.

Welche Lasten trägt dein Hund?

Ein Beispiel: Du fühlst dich einsam, weil du keinen Partner hast. Du hast viele Gefühle und so viel Liebe in dir, die du niemandem schenken kannst. Wenn jetzt ein kleiner Hund da wäre, könntest du ihm deine Aufmerksamkeit schenken, könntest ihn verwöhnen, könntest dich kümmern…das wäre schön! Zudem widerspricht ein Hund (meistens) nicht, du musst dich also nicht mit einem realen Menschen mit all seinen Eigenheiten auseinandersetzen. Das macht vieles auch einfacher…

Das heißt, du erwartest von dem Tier, dass es deine Bedürfnisse erfüllt. Gefragt hast du den Hund natürlich nicht, ob er sich dazu bereit erklärt, diese Rolle zu übernehmen… Wie schon gesagt, das ist im Grunde völlig ok, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.

Auf geistiger Ebene zeigt es sich, dass viele Energieverbindungen zwischen Tier und Mensch bestehen, die nichts mit der reinen Herzensverbindung zu tun haben. Solche Verbindungen ziehen vom Hund Energien ab oder laden ihm Energien auf, die nicht zu ihm gehören.

Im Idealfall gibt es einzig eine starke Verbindung von Herz zu Herz und sowohl Hund als auch Mensch stehen in ihrem eigenen Energiefeld.

Was kannst du tun?

In der folgenden Übung leite ich dich an, diese Verbindungen zu erkennen, abhängig machende Verbindungen zu lösen und so das Energiefeld zu klären. Die Herz-zu-Herz Verbindung bleibt natürlich bestehen und wird sogar noch gestärkt, da alle schwächenden Verbindungen gelöst werden.

Nimm dir dafür ca 10 Minuten Zeit, in denen du ungestört bist. Dein Hund braucht nicht dabei zu sein (Vielleicht bemerkst du aber, dass er danach viel lieber zu dir kommt…)

Übung:

Setze dich bequem hin – deine Füße berühren den Boden – und achte einmal auf deine Atmung. Du musst sie nicht verändern. Atme nur etwas langsamer und nimm bewusst wahr, wie dein Atem durch die Nase in dich ein- und wieder ausströmt, wie sich dein Brustkorb hebt und senkt. Kannst du deinen Atem auch im Bauchraum wahrnehmen? Spüre, wie sich der Alltag von dir entfernt indem du deine Aufmerksamkeit Stück um Stück nach innen verlagerst.
Stell dir nun vor, du sitzt im Zuschauerraum vor einer Bühne – einer Theater- oder Kinobühne zum Beispiel. Auf der Bühne siehst oder spürst du dich selbst und deinen Hund stehen. Du schaust aus dem Zuschauerraum zu. Nimm einfach einmal für einen Moment wahr, wie sich die Situation anfühlt, du brauchst noch nichts zu ändern.
Deine Absicht ist nun, die energetischen Verbindungen zwischen dir und deinem Hund anzuschauen. (Solltest du mehrere Hunde haben, wiederhole diese Übung mit jedem Hund einzeln.)
Nimm nun wahr, ob es eine Verbindung von Herz zu Herz gibt. Wie sieht sie aus? (Licht, Energie, ein Seil, was auch immer, es ist völlig ok so.) Wie fühlt sie sich an?

Diese Verbindung ist wichtig und darf genauso bestehen. Spüre einmal hinein… kannst du die Liebe spüren, die dort fließt?

Nimmst du denn auch noch andere Verbindungen wahr, die von anderen Stellen am Körper ausgehen? Diese Verbindungen darfst du trennen. Das sind die Energieräuber. Du musst dabei diese Verbindungen weder ganz genau sehen oder spüren noch wissen, um was es sich im Detail handelt. Nimm dir nun in deiner Vorstellung ein Schwert, eine Schere, eine Machete oder was auch immer dir richtig erscheint und trenne diese Verbindungen. Bitte darum, dass alle Verbindungen, die nicht zu eurem höchsten Wohle sind, getrennt werden. Die Enden der getrennten Verbindungen ziehen sich zurück zu dir und zu deinem Hund.
Und nun komme wieder mit deiner Aufmerksamkeit zurück ins hier und jetzt.

Die Energieverbindungen solltest du nur bei dir selbst und deinem Hund trennen, nicht zwischen anderen Personen und deren Hunden.

Abschließend kannst du noch zu deinem Hund folgendes sagen (…wir Hundemenschen reden ja sowieso mit unseren Hunden, oder?) Wandle es so ruhig so ab, dass es sich für dich stimmig anfühlt:

„Liebe/r …….. ich danke dir für deine Gesellschaft und für deine Liebe. Ab sofort behalte ich meine Energie bei mir und lasse deine bei dir. Ich entlasse dich aus allen Abhängigkeiten. Unsere Verbindung von Herz zu Herz ist und bleibt stark und liebevoll.“ 

Achte einmal in den nächsten Tagen darauf, ob sich in eurer Beziehung zueinander etwas ändert.

Nächste Woche erfährst du im dritten Teil wie Intuitive Energiearbeit bei auffälligem Verhalten des Hundes helfen kann.

Du möchtest mehr über Intuitive Energiearbeit erfahren?

www.intuitive-energiearbeit.com

Hier findest du auch alle Infos zur Ausbildung!